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19.12.2006: "The Tube" - Die U-Bahn - Das letzte Abenteuer in London (Teil 2):
Jeden Tag werden ca. drei Millionen Leute in den 500 Zügen befördert und die Zahlen steigen ständig weiter.
Das Streckennetz der Londoner Tube ist 400 Kilometer lang und stammt zum Großteil noch aus dem 19. Jhdt. Bereits im Jahre 1863 waren es schon 30 000 Londoner die unterirdisch zur Arbeit pendelten. Der Herzog von Wellington wollte den Bau der „Röhre“ sogar verhindern, weil er der Meinung war, dass dadurch die französische Armee eines Tages einen Überraschungsangriff starten könne.
Vielleicht hätte man damals sicher eher an den Franzosen orientieren sollen, denn die Pariser Metro kostet weniger als die Hälfte als „The Tube“. Für eine Kurzstrecke zahlt man ca. drei Euro, für eine Monatskarte im Innenstadtbereich bereits 115 Euro, obwohl man sogar ausgefallene Rolltreppen, stecken gebliebenen Aufzüge und Rost in Kauf nehmen muss.
26.12.2006: "The Tube" - Die U-Bahn - Das letzte Abenteuer in London (Teil 3):
Bei der Tube wir auch hin und wieder gestreikt, doch nicht für mehr Züge, sondern für ganz andere Sachen. Erst letzten Sommer drohte die Gewerkschaft mit Streik, weil den Beschäftigten bei der Tea Time der Dampfkessel nicht zur Verfügung stand.
Von Seiten der Regierung wird überlegt, ob nicht eine Teilprivatisierung zur gewünschten Modernisierung führen könnte. Dies bezweifeln jedoch viele, denn auch die Privatisierung der Eisenbahn brachte nicht den gewünschten Effekt, ganz im Gegenteil: Die Sicherheit wurde vernachlässigt und die Zahl der Unfälle hat sich erhöht
Der derzeitige Sicherheitsstandard der Londoner Tube ist noch einer der wenigen Pluspunkte.
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