|
30.10.2006: Málaga feiert Picasso’s Geburtstag
Zum Anlass des 125. Geburtstages des Künstlers Pablo Picasso feiert die Geburtsstadt Málaga ihren berühmtesten Sohn mit einer Reihe von Events. Den Höhepunkt bildet der Geburtstag am 25. Oktober. Danach wird die Ausstellung "De Avinyo a Avignon" im Geburtshaus Picassos an der zentralen Plaza de la Merced in der Provinzhauptstadt eröffnet. Dabei werden Zeichnungen zum berühmten Werk "Les demoiselles d‘Avignon" dem Publikum forgeführt.
Es gilt als eines der berühmtesten Werke des Künstlers und als Beginn des Kubismus. Dazu hatte Picasso 84 Zeichnungen auf 60 Papierseiten im Mai und Juni 1907 in Paris angefertigt. Die Stadt Málaga hat diese Skizzen-Sammlung bereits Ende Mai für 2,73 Millionen Euro aus dem Besitz der Enkelin Marina Picasso gekauft. Die Ausstellung ist bis Februar 2007 geöffnet.
Ebenso im Geburtshaus Picassos, Museo Casa Natal, in Málaga werden Ausstellungen mit Bildern des Jubilars zu sehen sein: "Los Saltimbanquis de Picasso" und zum Thema Kunst in Büchern. Die erste Ausstellung verbindet Werke aus der rosa und blauen Phase Picassos auf Leinwand, die mit anderen großen Werken der Kunstgeschichte per Videoinstallation verglichen werden. Die zweite Ausstellung stellt Bücher als Objekte der Kunst in den Mittelpunkt, darunter auch die von anderen Künstlern.
Führende Nano Technologie von der Vadlau GesmbH.
23.10.2006: Almuñécar - Nationen stellen sich im Parque Majuelo in Almuñécar vor – Europafest zieht Besucher an
Viele Länder und Regionen zeigten sich am Samstag auf dem Europafest von ihrer besten Seite. Die Vertreter von über zehn Nationen stellten typische Merkmale aus ihrer Heimat aus und versorgten die Besucher mit interessanten Informationen. Es gab zum Beispiel Tücher aus Syrien, hölzerne Krippenfiguren aus Palästina, Strohpuppen aus Schweden und Bronzestatuen aus Dänemark zu bestaunen. Natürlich gab es auch jede Menge zu essen. So konnte man etwa an den Ständen die Spezialitäten einzelner Länder kennen lernen und kulinarische Besonderheiten probieren. Dabei lockte Finnland mit Elchgulasch, Frankreich bot Wein zum probieren an und Dänemark überzeugte mit frisch modellierten Marzipanfiguren. Ganz besonders dicht gedrängt standen die Besucher vor dem Stand der Deutschsprachigen Vereinigung von Almuñécar und La Herradura. Dort hatten sich die Mitglieder des Vereins einiges einfallen lassen, um die Besucher von ihrer deutschen Heimat zu überzeugen. Es gab Kuchen, Bratwürste, Kartoffelsalat, Sauerkraut, Gulasch, Schinken und selbst geräucherte Spezialitäten. Nebenbei konnten sich alle Interessierten über die Deutschsprachige Vereinigung informieren. Diese besteht seit 1999 und hat inzwischen 154 Mitglieder. "Unser Ziel ist es, allen deutschsprachigen Mitbürgern, die in Spanien leben und der Sprache nicht mächtig sind, zu helfen", beschrieb Präsidentin Odstrcil die Aufgabe der Vereinigung.
mehr als 700 Ferienwohnungen und Ferienhäuser in allen Urlaubsregionen
16.10.2006: Valencia - Ciudad de las Artes y Ciencias in Valencia – Einzigartige Symbiose aus Kunst und Wissenschaft
Den Urknall im 3-D-Format erleben, sich einer Expedition in die Antarktis anschließen, einem Gratiskonzert der Pet Shop Boys beiwohnen und dem Haifisch in die kalten Augen sehen. An keinem anderen Ort in Spanien liegen Wissenschaft und Unterhaltung so nah beieinander wie in der Ciudad de las Artes y Ciencias in Valencia. Ein Musikpalast, ein Planetarium, ein Wissenschaftsmuseum und der größte Meerwasserpark Europas haben sich im Verlauf der vergangenen Jahre bis weit über die Landesgrenzen hinaus als "kulturwissenschaftliche Symbiose" einen Namen gemacht.
Die Besucherzahlen sprechen für sich: 4,5 Millionen Besucher im 1998 eröffneten Planetarium L’Hemisfèric, 16 Millionen Besucher seit 2000 im Wissenschaftsmuseum Príncipe de Asturias und 4,5 Millionen Besucher in dem 2003 eröffneten Meeresaquarium L’Oceanogràfic. Die Stadt der Künste und Wissenschaften ist ein Publikumsmagnet für Jung und Alt. Im alten Bachbett des nach einer Überschwemmungskatastrophe im Jahre 1957 umgeleiteten Río Turia hat der Stararchitekt Santiago Calatrava auf 351.000 Quadratmetern einen Kulturpark kreiert, der mit seinen schneeweißen futuristischen Gebäuden eine einzigartige Kulisse vor den Toren Valencias bietet. Verbunden sind die verschiedenen Bauwerke mit üppigen Wasseranlagen, die bei hochsommerlichen Temperaturen zumindest einen erfrischenden Anblick bieten. Mehr ist nicht drin. Baden verboten.
Hinter einem dieser Wasserbassins liegt das Planetarium L’Hemisfèric, das je nach Fassadenöffnung an ein schlafendes oder waches Auge im türkisfarbenen Wasserbecken erinnert. Das Gebäude beherbergt ein Kino, dessen halbkreisförmiger Innenraum mit einer 900 Quadratmeter großen Leinwand überzogen ist. Schwindelfrei sollte man sein, dann man sieht sich den Film liegend und mit einer 3-D-Brille auf der Nase an. Vor Filmbeginn gibt es eine kurze Einführung auf Spanisch und den Rat für die Kinobesucher: "Sollte es Ihnen schwindlig werden, schließen Sie die Augen, und das Gefühl, Karussell zu fahren, verschwindet."
Die zehn Darbietungen pro Tag – man hat die Auswahl zwischen sechs Filmen – sind meistens schon einen bis zwei Tage vorher ausgebucht. Eine Reservierung ist deshalb ratsam. ( www.costadelsolnachrichten.com )
ältere Beiträge >
|